feedback

was soll ich viel über meine arbeit erzählen. das beste bild geben stimmen anderer, die meine arbeit als klientin, klient, seminarteilnehmer oder seminarteilnehmerin kennen gelernt haben. hier einige stimmen:

 

c. h., redakteurin, 17.10.17

ich fühle mich ganz, heil. das größte geschenk der nacht war für mich dieser ozean voller liebe, der mich umgibt. das riff kann mich verletzen, aber die liebe heilt die wunden. meine wut hat sich in empathie und mitleid gewandelt in dieser nacht. in den versuch des verstehens, das wahrnehmen einer anderen wirklichkeit, die meine kleine reale welt weit überschreitet.

 

j. m., dr. med. arzt, 12.02.17

i am grateful - for the space, determination and love that is offered. a place of witness and gentle challenge. (...)
i find myself a little less ambivalent, and with some more energy. and i guess each time i come back with a bit more of me, a bit less burdened, a bit more free.
the importance of corrective (re)experience has really hit home. both as a new experience and as an island with which to explore ones grief from. i feel that as a place and welcome i can refer back to as something different. it brings hope with it. it's value,  for me at least, has been huge. i could never of plumbed such depths without that to hold onto. it has been a real lesson for me- thank you.
i really liked what you said manuel about grief coming in waves and there being no promise of an end/ timing of an end to it- but that the waves get a little less high each time. that feels compassionate and honest. with it comes a sense of integrity from you and a real acknowledgment of me. i like how it isn't dressed up or sugar coated, yet there is hope there too.
i do wonder at the pain i have - what it is all about, how deep and profound it seems, how i survived it, and also how healing and hopeful it is to have it recognised for its significance.
i feel a space opening up within me - a warmth and honesty that is life - and full of it!

 

k. m., beraterin und supervisorin, 29.06.16

das, was ich gestern noch versucht habe, mit dem kopf zu finden, bekam plötzlich ein gefühl auf körperebene. und dann dachte ich, genauso habe ich es in dem text missbrauch doch schon mindestens viermal gelesen, plötzlich konnte ich den zustand des ganz ruhig werdens, der anerkennung der ohnmacht und dem nachzugeben fühlen – nicht das gefühl, den schmerz oder was auch immer konnte ich fühlen, aber den zustand des loslassens – und das kann ich auch immer noch. und dann hatte ich auch deine worte sofort wieder im ohr: hör auf, dich aufzubäumen. es nutzt nichts. es ist, wie es ist. jetzt weiss ich, glaube ich, wie das geht, aufzuhören, mich aufzubäumen, körperlich und innerlich. und dann kann ich auch verstehen und nachfühlen, wieso das fühlen des schmerzes in so einer ruhe erfolgt, die du beschreibst. nur in dieser ruhe ist jeder kampf, jedes aufbäumen weg und der weg wirklich frei für den schmerz oder was sonst halt fühlbar wird. und dann kann ich auch die unterschiedlichen ebenen fühlen, auf denen ihr arbeitet, gleichzeitig in den schmerz hinein begleitend, ihn auslösend, “reverursachend”, aber eben nicht retraumatisierend, sondern freisetzend, fühlbar machend und dadurch befreiend und gleichzeitig haltend im körperlichen und innerlichen sinne, da seiend und tröstend.

 

k. m., beraterin und supervisorin, 20.06.16

das, was ich bei euch und mit euch an diesem wochenende erlebt habe, ist nahezu unglaublich und unglaublich gut. auch wenn es eigentlich keine worte dafür gibt, was ich erlebt habe, durch eure unterstützung erleben durfte, versuche ich jetzt welche zu finden – auch um noch einmal danke zu sagen und auch das danke in tiefere worte zu fassen.

ich habe an diesem wochenende die bestätigung gefunden, was mir mein inneres schon lange gesagt hatte, was ich immer schon gefühlt habe. ich habe vor einiger zeit, etwa vor sieben jahren die ersten bücher von luise reddemann gelesen und nachdem ich die ersten missbrauchsbilder gesehen hatte, alle bücher von michaela huber. und bei allem, was ich jetzt schreibe, geht es mir nicht darum, die arbeit dieser beiden frauen abzuwerten und doch hatte ich, wenn ich meinen inneren film zurückdrehe, schon als ich das buch “imagination als heilsame kraft” gelesen habe, gedacht und gefühlt: das reicht nie im leben. aber zu dem zeitpunkt durfte ich das weder fühlen noch denken; schliesslich war luise reddemann die grosse frau der traumatherapie, und  ich konnte mir gegen diese anerkannte fachkraft kein eigenes urteil erlauben. doch jetzt, wenn ich daran zurück denke, war immer schon das gefühl in mir, ich will genau an den punkt zurück, an dem es so brutal schmerzhaft war. ich will, dass genau das gesehen wird, und ich will genau das fühlen. das war damals schon genauso deutlich in mir – ich habe mir nur nicht erlaubt, das so deutlich zu machen – obwohl ich überhaupt noch nichts von dem missbrauch im bewusstsein hatte und letztlich auch gar nichts über traumatherapie wusste. doch an jeder stelle – auch in vielen anderen traumatherapeutischen büchern – wo gesagt wurde, dass es bei rückführung in das trauma zu einer unerwünschten retraumatisierung komme, hat es in mir aufgeschrien: “nein, ihr habt keine ahnung – genau da will ich hin, ich will alles sehen, alles fühlen, nur das kann mir wirklich helfen, denn das ist meins und ich will es haben, denn das bin ich.” und ich war wütend und enttäuscht (auch das durfte nicht raus), dass die angeblichen experten auch keine ahnung hatten und nicht verstanden, was ich brauche, was ich suche – im gegenteil, sie behaupten, es besser zu wissen als ich. und nochmal, das ist nicht als abwertung gemeint, nur mein gefühl in dem moment des lesens. es konnte doch nicht sein, dass es immer noch niemanden da draussen gibt, der weiss, wo es lang geht; die anerkannten experten waren deutlich weniger experte für mich als ich selbst. nur das durfte auch noch nicht sein. auch sie massten sich an, besser zu wissen, was für mich gut ist als ich selbst.

jetzt bei euch durfte ich durch eure hilfe ein ganzes stück zurück in diese schrecklichen momente und kam diesem tiefen wunsch, es endlich bewusst erleben zu dürfen, meins als meins zu erleben, zu fühlen und haben zu dürfen, ein entscheidendes stück näher. und für den mut und die bereitschaft, das zu unterstützen, danke ich euch sehr.

wunderbar für mich war, von euch die unterstützung durch mann und frau gemeinsam zu bekommen. während der ganzen zeit der intensiven arbeit mit x habe ich zweimal erlebt, dass ein mann ein deutliches gegengewicht zu x’s wahrheit gesetzt hat, was für mich beide male sehr wertvolle erfahrungen waren. ich hatte das gefühl, durch diese zweite wahrheit in ein spannungsfeld zwischen beiden wahrheiten zu geraten - mit der wertvollen möglichkeit, ein stück weit von x und ihrer wahrheit wegrutschen zu können und genau in diesem spannungsfeld meine eigene wahrheit finden zu dürfen. besonders mit den bildern des gemeinsamen missbrauchs durch beide meiner eltern hatte ich das grosse bedürfnis, zusätzlich zu x auch mit einem mann arbeiten zu können. das liess sich leider und auch für mich durchaus nachvollziehbar (bisher) nicht realisieren. dennoch ist mein gefühl diesbezüglich sehr klar. und – ähnlich wie oben zu reddemann / huber beschrieben – gab es auch hier keinen, der mir wirklich geglaubt hat, dass ich weiss, was ich brauche und was gut für mich ist.

so habe ich an diesem wochenende sooooo viel gutes und wertvolles erlebt, für das ich so sehr dankbar bin.

 

r. v., student, 20.03.16:

das wochenende hat bei mir einiges in bewegung gesetzt. gerade im bezug zu meiner familie habe ich eine neue haltung einnehmen können. natürlich haben sich nicht alle alten muster einfach in luft aufgelöst, aber ich habe sehr viel energie getankt, um in kleinen schritten vorwärts zu kommen. ich habe einen tieferen Zugang zu meinen gefühlen erhalten - was auf der einen seite wuderschön ist und auf der anderen seite manchmal ans unaushaltbare grenzt. aber ich interpretiere das auf jeden fall als fortschritt, auch wenn es nicht nur einfach ist. vielen dank noch einmal für diese heilsame erfahrung!

 

n. g., krankenpfleger, 04.01.2016:

meine ersten beiden seminare haben sich sehr sehr positiv in richtung freieres lebensgefühl... mehr im jetzt leben ausgewirkt, ich kann's sozusagen kaum glauben, was sich da heilendes getan hat. und ich will dran bleiben, etwas zieht mich hin.

 

j. m., kardiologe, 23.11.2015:

there is much to integrate and learn from that session. i find i have a different space within me when i meet people. a lighter, more connected, loving and compassionate space. yes i still have the dishes to do and my taxes, but life does not seem a burden or struggle  as it did.

i realise i was getting to the point where i started to believe that inspite of the work i had done i would forever be forsaken, forever broken, forever with a hole. to see i chose to turn away from mum, life and love , that my grief is the other side of my love (i have the love!) and that i can recover bits of myself is inspiring. and hopeful.

i realise there are many beliefs i made as a consequence of my turning away - and these are still there with energy attached to them. i am curious and excited to explore them. i also carry a sense that my ancestral story of abuse/ rape and how that affects me as a man and my sexuality has more to play out.

and finally - a thank you. i am fortunate to have found you and your skills. i am heartfeltly grateful.

 

s. s., masseurin, 28.10.2014:

mir geht es ziemlich gut seit dem seminar. die lähmungserscheinung hat bei mir einiges ausgelöst. plötzlich lösten sich ganz viele dinge auf, die mich in den letzten monaten so blockiert haben. auch komme ich wieder super gut aus dem bett am morgen. ... ja und was bezgl. männern passeirt ist, weiss ich auch nicht. ich war noch nicht mal zuhause angekommen nach dem kurs, da hatte ich schon einladungen zum essen, wein trinken etc. irgend etwas scheint sich gelöst zu haben.

es ist schon unglaublich, was sich in dieser einen woche getan hat und ich bin sooo dankbar, dich und barbara kennengelernt zu haben. ihr tragt soviel liebe in euch. und das zu spüren, ist wunderschön und gibt soviel kraft. ich war gestern übrigens noch auf deiner neuen homepage, die ist super. die worte finde ich GENIAL.

 

s. c., bankangestellte, 29.10.2014:

ich habe die woche gut verdaut und staune immer wieder über den wandel, der da in so kurzer Zeit passiert ist. Ich kann nun endlich das mutter-sein geniessen. seit ich zurück bin, geniesse ich die zeit mit meinen kindern. wir haben viel spass und können zusammen lachen. ich ... habe zum ersten Mal auch das Gefühl, dass ich eine gute mutter bin, die es schon richtig macht und die nicht immer nur rum meckert, sondern auch richtig lustig sein kann. auch das verhältnis zu meinen eltern hat sich sehr positiv verändert. mein ganzer groll gegen sie und all die vorwürfe sind weg. ganz allgemein kann ich sagen, dass ich mich leichter fühle und viel besser spüre, was ich wirklich will und das dann auch umsetze und mich nicht ständig frage, was wohl die anderen über mich denken könnten. 

 

r. f., beraterin, 10.06.2013:

bei den texten habe ich zu lesen begonnen. ich werde weiterfahren jedes mal, wenn ich den PC öffne oder ich öffne ihn, um deine worte zu lesen. sie sind sehr persönlich und deshalb auch ergreifend.

 

j. t., sozialarbeiter, 03.01.2014 (zum text: fragen eines sohns an seinen vater):

mir ist aufgefallen, dass deine fragen und gedanken – so wie du diese zum ausdruck gebracht hast – die meisten söhne unabhängig von deren sozialer herkunft und deren bildung berühren!

also nochmal herzlichen dank für diesen wunderbaren spirituellen text – ich habe mich immer wieder damit auseinander gesetzt und er hat mich in meiner arbeit sehr unterstützt.

 

s. s., therapeutin, 03.02.2013:

du begleitest liebevoll zugewandt die klientin in ihrer opferhaltung und bewegst sie, die beobachterposition einzunehmen. bis dahin ist dies genauso wie in normalen traumakonfrontationen pitt. dann tust du etwas für die forschung auf dem gebiet der traumatherapie unerhörtes … du gehst parallel und stellvertretend für die klientin in die rolle des täters (meiner ansicht nach hilft die erklärung, dass das täterintrojekt ebenfalls eine teilpersönlichkeit der klientin ist, zu dem die klientin zu diesem zeitpunkt keinenzugang haben kann). ich glaube, dass dies auch nur von besonders erfahrenen therapeuten leistbar ist, wenn du nicht gar ein sonderfall bist, weil es eine riesige herausforderung bedeutet, auf allen ebenen klar zu bleiben und sie parallel zu balancieren. … es geht um die kleinschrittigkeit, ganz ganz klein. praxis ja und dennoch theoriehilfe.

- um ein vollständiges verstehen herzustellen, begleitest du die klientin darin, als beobachterin ihre täter- und opferanteile in ihrer vollständigkeit wahrzunehmen.

- und diese bis auf ihren urgrund anzunehmen und zu verantworten.

ich habe das in unserer arbeit so erlebt, dass du mir dinge über … gesagt hast, die den nagel auf den kopf trafen, die ich aber nicht sehen konnte, wollte. sie stimmten aber derart und waren ausgesprochen. jetzt konnte ich nicht mehr so tun, als wären sie nicht da. ich wusste, dass sie da waren und ich wusste, dass es noch jemand weiss. und ich kämpfte mit deinem wissen, rang um wahrheit und dass ging nur mit weiteren schritten mich einzulassen. luise reddemann sagt, wir müssen unser trauma nicht noch einmal erleben, in einer konfrontation, sondern es von aussen beobachtend integrieren. dafür hat sie techniken für therapeuten entwickelt und ich denke, diese techniken stammen aus ihrem eigenen erfahrungsschatz und ihren erfahrungen mit hunderten patienten, vorwiegend borderliner und schwerst traumatisierten menschen.

ich fühle deine arbeit ganz genauso. du leitest auch die beobachterin an, verhinderst in die jammerei zu verfallen und du tust noch mehr, viel viel mehr: du treibst voran, die seele an einem ort aufzuspüren, wohin sie ihre letzte zuflucht genommen hat, in einen grenzbereich, in den sonst niemand mehr kommt und wohin sie niemals zulässt, dass dorthin jemand kommt.

du hilfst dem klienten selbst dorthin zu gehen und sie abzuholen, indem du nicht locker lässt, alles anzusehen, restlos, sich der gesamten wucht des schmerzes zu stellen. deine grösste fähigkeit nehme ich hier wahr, indem du den respekt hälst zum klienten, selbst zu sehen und gleichzeitig setzt du impulse, die aus einer anderen welt zu kommen scheinen, nämlich der des täters, die tatsächlich gar nicht aus einer anderen welt sind, sondern genau in dem klienten, den du vor dir hast. du verrückter kerl! du hälst einfach aus, dass deine klienten, ihren schmerz so tief erfahren, dass sie fühlen, was unter dem schmerz ist, und gleichzeitig den beobachter in sich wach halten, alles zur gleichen zeit. du schaffst einen raum, indem die klienten auch auf mindestens 2 ebenen gleichzeitig bleiben.

das ist eine revolution. ich glaube, dass können nur menschen verstehen, die es erlebt haben, weil die anderen einfach nicht wissen, dass das so sein kann, weil es die vorstellung sprengt. gerade habe ich ein seminar gehalten, zum thema teilpersönlichkeiten. es kommt dem sehr nahe, mehrere ebenen gleichzeitig in sich selbst anzuerkennen und handeln zu lassen unter der regie des gesamtichs. … ich finde diesen teil so besonders, so spannend und noch nicht ganz ausgereift für die fachwelt,wohl aber für jeden, der deine art zu arbeiten kennt, von unschätzbarem wert. …

und dann fehlt da noch der teil, wo das fühlen zurück in den körper strömt. mit einer gewaltigen macht drängt es nach vorne, was es eine gefühlte ewigkeit zurückgehalten hat und dann

- bist du da und hälst das wieder aus und hilfst zu balancieren, leitest deine klienten an, die eigenen aggressionen als machtpotential zu nutzen, sie zurückzuführen in das stadium der selbstbemächtigung, welches vollständiges fühlen ermöglicht, ohne daran zu sterben. es ist wie der umgekehrte weg, den du durch die erfahrung der klientin beschrieben hast, ein prozess, der sich dann auch nochanschliesst.

- wenn das geschafft ist, fliesst etwas.

- die ganze kraft, die nötig war, die seele im grenzbereich zu halten und das aussen zu kontrollieren, das fliesst einfach, es spült etwas sanft und unaufhaltsam zurück ins leben – das fühle ich wie pures glück,wie flüssiges gold. …

für mich ist es wie das erschliessen eines komplett neuen territoriums und eigentlich dachte ich, nicht wenig zu wissen. wissen und wissen scheint ein extremer unterschied zu sein.